Glossarbeiträge

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Scrum
Scrum - Was? Nein, es handelt sich hier nicht um eine neuartige Kaugummi Marke. Es ist auch keine ausgefallene Yoga-Übung oder ein leckeres Kochrezept. Scrum ist, wie das Design Thinking-Modell, eine agile Projektmanagementmethode, mit der Entwicklungen vorangetrieben werden und somit schnell und früh ein nutzbares Ergebnis vorliegt. Scrum stammt aus der Softwareentwicklung, wird aber heute auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt. Der Begriff Scrum stammt jedoch von Ikujirō Nonaka und H. Takeuchi, die damit das Gedränge (englisch scrum) im Rugby als Analogie für außergewöhnlich erfolgreiche Produktentwicklungsteams beschrieben. Jeff Sutherland und Ken Schwaber, die als Erfinder von Scrum gelten, haben 3 Rollen definiert. 1. Den Product Owner, 2. Den Scrum Master und 3. Das Scrum Team. Der Product Owner ist für das Produkt, der Scrum-Master für die Einhaltung der Scrum Regeln und das Team für die Erstellung des Produktes verantwortlich. Der Prozess besteht aus iterativen Vorgehensweisen, welche bei Scrum „Sprints“ genannt werden. Sprints sollten in der Regel immer gleichlang sein und zwischen 1 und 4 Wochen liegen. Außerdem gibt es laut Scrum-Guide noch 3 Artefakte, Prozessdokumente, die der empirischen Prozesssteuerung dienen. Den Product Backlog, den Sprint Backlog und das Produktinkrement. Einen Scrum-Durchlauf genauer zu erläutern, würde den Rahmen dieser Buzzword-Reihe sprengen. Solltest du dich allerdings mehr mit dem Thema auseinandersetzen wollen, können wir dir die Seite Scrumalliance empfehlen. Hier kannst du dich nicht nur kostenlos über Scrum-Methoden informieren, sondern auch ein Scrum-Master Zertifikat machen, so wie unser Mark Heyen kürzlich.


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