24. Juli 2019 3kubik

Design Thinking

Design Thinking. Auch kreatives Problemlösen, ist ein erlernbarer Prozess, welcher auf jedes komplexe Problem angewendet werden kann. Design Thinking ist also ein Mindset, mit dem Ziel, innovative Ideen hervorzubringen. Es soll Unternehmen, Manager, Mitarbeiter dazu befähigen, agil zu arbeiten und Kreativität zu leben. Es sollen Freiräume und neue Formen der Zusammenarbeit geschaffen werden.

Beim Design Thinking Prozess werden Teams durch 5 verschiedene Phasen geführt, wobei die Phasen nicht linear durchlaufen werden, sondern eher in iterativen Schleifen.

Einfühlsames Zuhören ist in diesem Prozess unumgänglich, nur so kann der Benutzer verstanden werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es kommt oft viel zu schnell zu Lösungsansätzen. Die Gefahr besteht darin, dass die Lösungen nicht mit den tatsächlichen Anforderungen der Benutzer übereinstimmen. Da sich dieser Prozess intensiv mit der Benutzerperspektive beschäftigt, werden im nächsten Schritt beim Brainstorming circa 20 Ideen für die ursprüngliche „Herausforderung“ erstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Fokus des Brainstormings steht die Denkweise „Ja“ und „Ja, und“, viele Unternehmen haben eine Kultur „Nein, aber“, die bei gar nichts hilft. In diesem Schritt ist Quantität besser als Qualität, jede Idee soll hervorkommen, im Späteren wird dann aussortiert. Sei richtig kreativ und lasse Deiner Fantasie freien Lauf. Ganz nach dem Motto: „Just beyond crazy is fabulous!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps für erfolgreiches Design Thinking.

  • Interviews sind eine gute Methode, um sich in den User hineinzuversetzen
  • Kein Urteilen bei der Ideengenerierung: Verrückte Ideen können zu tollem Outcome führen
  • Knappe Zeitangaben für die jeweiligen Aufgaben: zeitlicher Druck führt zu mehr Ideen
  • Je mehr Ideen, desto besser
  • Benutze lediglich Überschriften und Stichworte für deine Ideen, formuliere diese nicht allzu weit aus
  • Denke beim Brainstorming vor allem „Ja, und“….anstatt „Nein, aber“
  • Visualisiere deine Ideen nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“
  • Steh auf! Bewegung führt zu mehr Kreativität
  • Teste viele Prototypen: Je öfter du scheiterst, desto mehr Erfolg erntest du.
  • Lade Personen mit diversen Hintergründen ein: Dies hilft dir verschiedene Perspektiven zu sehen

 

Abschließend lässt sich sagen, dass Design Thinking eine benutzerzentrierte, prototypische Innovation ist. Jeder ist kreativ und hat das Potenzial, Innovator zu sein und Ideen zu entwickeln. Nun hast Du eine kleine Anleitung für Deinen ersten Design Thinking Durchlauf und kannst mit Deinem Team durchstarten. Solltest Du dich noch tiefer mit dem Thema auseinandersetzen wollen, haben wir folgende Bücherempfehlungen für dich: